Specials und Filmreihen

 

Kartenbestellung:

Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

Psychoanalyse und Film

Die Reihe ist eine Kooperation des 'Instituts für Psychoanalyse, Frankfurt'
der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG) und des Mal Seh'n Kinos.
Im Anschluß an die Vorführung erfolgt jeweils eine psychoanalytische
Interpretation und Diskussion der Filme. Näheres über das Institut für
Psychoanalyse: dpg-frankfurt

LOLITA

(englische OmU)

Von Stanley Kubrick, Großbritannien / USA 1962, 152 Min.
Mit James Mason, Sue Lyon, Peter Sellers, Shelley Winters

Psychoanalytische Interpretation und Diskussion mit Birgit Pechmann und Ellen Rohde. In Kooperation mit dem Institut für Psychanalyse Frankfurt

Berühmte Verfilmung von Vladimir Nabokovs ebenso berühmtem Roman: Der geschiedene Literaturprofessor Humbert Humbert kommt in das Städtchen Ramsdale in New Hampshire und mietet dort ein Zimmer im Haus von Charlotte Haze. Seine Vermieterin hat es gleich auf Humbert abgesehen, aber der ist viel mehr von deren jugendlicher Tochter Lolita fasziniert. Bald ist er von dem Mädchen förmlich besessen. Als Lolita von Charlotte ins Sommercamp geschickt wird, ist Humbert ganz krank vor Eifersucht. Schließlich holt er das Mädchen aus dem Ferienlager und will mit ihm durchbrennen. Das bleibt nicht unbemerkt und Clare Quilty droht, Humbert bloßzustellen ..

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Termine

Mi. 06.11., 20:00
Mi. 20.11., 20:00

FILM UND DISKUSSION

Filmvorführung in Anwesenheit von Gästen mit anschließender Diskussion

ZWINGLI - DER REFORMATOR

Von Stefan Haupt, Schweiz 2018, 128 Min.
Mit Maximilian Simonischek, Sarah Sophia Meyer, Anatole Taubman

Am Freitag, 01. November mit anschließendem Filmgespräch mit Susanne Bei der Wieden, Pfarrerin. Moderation: Elke Deut. In Kooperation mit dem Medienhaus der Evangelischen Kirche Hessen Nassau

Der Schweizer Priester Huldrych Zwingli erhitzt im Jahr 1519 mit seinen revolutionären Predigten, in denen er die Katholische Kirche kritisierte, die Züricher Gemüter ganz enorm. Neben Martin Luther ist er somit einer der führenden Reformatoren der Kirche. Als erster weicht er von der lateinischen Liturgie ab und macht die Bibelübersetzung gar zu einer öffentlichen Veranstaltung. Doch die Kirche will davon nichts wissen und sperrt sich gegen die Bestrebungen Zwinglis mit allen Mitteln - bis hin zu Folter und Mord. Im Namen des Papstes und des Kaisers verlangt der Bischof von Konstanz schließlich die Inhaftierung Zwinglis. Auch der nachträgliche Zuspruch des Stadtrates hilft dem Neuzüricher nur bedingt. Zwingli muss für seinen Glauben und den Wunsch, den Kirchentext allen zugänglich zu machen, eintreten und große Opfer bringen und Entbehrungen erfahren. Während Zwinglis Thesen beinahe einen Bürgerkrieg auslösen, fühlt sich die Witwe Anna immer mehr zum Rebellen hingezogen.

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Termine

Do. 31.10., 17:45
Fr. 01.11., 17:00
Sa. 02.11. bis Di. 05.11., 17:45

HEIMAT IST EIN RAUM AUS ZEIT

Von Thomas Heise, Deutschland / Österreich 2018, 218 Min.

Über das ausgehende 19. Jahrhundert hinweg, bis hinein ins 20. Jahrhundert folgt der Filmemacher Thomas Heise den Spuren einer zerrissenen Familie, die Geschichte von Menschen, die das Schicksal einst zusammenbrachte, nur um sie später wieder voneinander zu trennen. Nun verschwinden auch ihre Kinder und Enkelkinder, irgendwo zwischen Sprechen und Schweigen, zwischen der ersten großen Liebe und dem entschwundenen Glück. Ob Mütter oder Väter, Brüder oder Söhne - sie alle spielen eine Rolle in dieser unverwechselbaren Ansammlung von Bildern und Briefen, von Tagebüchern und Erinnerungen, von Stimmen und Geräuschen, die „Heimat ist ein Raum aus Zeit“ zu einer einzigartigen Reflexion über Zeit und Liebe macht.

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Termine

Mi. 30.10., 20:00

NUR EINE FRAU

(teilweise türkische OmU)

Von Sherry Hormann, Deutschland 2018, 96 Min.
Mit Almila Bagriacik, Rauand Taleb, Aram Arami

Mit anschließendem Gespräch mit einer Vertreterin von FiM / Frauenrecht ist Menschenrecht. In Kooperation mit Terres des Femmes - Städtegruppe Rhein-Main. Zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Aynur will nichts ahnend ihren Bruder Nuri zur Bushaltestelle bringen, als das schier Unglaubliche geschieht: Auf offener Straße wird Aynur von ihrem Bruder erschossen. Nur wenige hundert Meter von der Haltestelle entfernt, liegt ihr fünfjähriger Sohn im Bett und schläft. Doch wie konnte es zu dieser schrecklichen Tat kommen? Aynur erzählt in diesem Film von ihrem bewegten Leben. Sie ist jung, selbstbewusst und liebt das Leben. Sie möchte der Gewalt in ihrer Ehe entfliehen und will sich auch nicht von ihren Eltern oder Brüdern sagen lassen, was sie nun zu tun hat. Kurzerhand sucht sie sich mit ihrem Sohn eine neue Wohnung, macht eine Ausbildung und geht mit ihren Freundinnen aus. Dabei bleibt es natürlich nicht aus, dass sie dort neue Freunde und auch Männer kennenlernt. Aynur ist sich bewusst, dass sie mit ihrem neuen Leben, gegen die geltenden Traditionen ihrer Familie verstößt und sich damit auch in Gefahr bringt. Doch ihr Wunsch nach Freiheit ist größer. Die Drohungen und Beleidigungen ihrer Brüder werden zunehmend ernster, bis für Aynur eines Tages alles zu spät ist...

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Termine

Mo. 25.11., 20:00

DIE KINDER DER TOTEN

Von Kelly Copper und Pavol Liska, Österreich 2019, 90 Min.
Mit Greta Kostka, Andrea Maier, Klaus Unterrieder

Am Di. 12.11. in Anwesenheit von Kelly Copper, Nature Theatre of Oklahoma

Gudrun Bichler, Edgar Gstranz und Karin Frenzel sind allesamt Untote - verrottende Zombies, stumm, sexbessesen und brutal. Gudrun und Edgar sind ein Paar und sie werden schon bald vor eine unglaubliche Herausforderung gestellt: Tausende von Holocaust-Opfern versuchen durch sie zu neuem Leben zu kommen und das, obwohl die beiden selbst untot sind. Außerdem richtet eine Nazi-Witwe ein eigenes Kino ein, um die Vergangenheit zu betrauern, ein depressiver Förster wird von den Geistern seiner toten Söhne verfolgt, die Selbstmord begangen haben, eine Sekretärin wird mit einer Doppelgängerin konfrontiert und muss sich mit ihrer herrischen Mutter auseinandersetzen und eine syrische Dichterfamilie reist durch die Steiermark.
Verfilmung basierend auf dem 1995 erschienenen Roman „Die Kinder der Toten“ von Elfriede Jelinek, der für seine Figurenvielfalt und unorthodoxe Erzählstruktur berüchtigt ist. Das Werk beschäftigt sich mit der Erinnerung und mentalen Verdrängung des Holocaust.

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Termine

Di. 12.11., 20:00
Mo. 18.11. bis Di. 19.11., 22:00

GIANT LITTLE ONES

(englische OmU)

Von Keith Behrman, Canada 2018, 94 Min.
Mit Josh Wiggins, Darren Mann, Taylor Hickson, Maria Bello, Kyle MacLachlan•

Franky und Ballas sind seit Ewigkeiten beste Freunde. Als Stars des Schwimm-Teams sind sie beliebt in der High School und begehrt bei den Mädchen. Ein Teenager-Leben wie aus dem Hollywood-Bilderbuch. Bis sich die beiden in der Nacht von Frankys 17. Geburtstag im betrunkenen Zustand sexuell näher kommen. Plötzlich ist alles anders: Ballas will mit Franky nichts mehr zu tun haben und die Gerüchteküche in der Schule brodelt. Franky erlebt Mobbing und Gewalt, aber auch Solidarität und eine neue Nähe zu seinem Vater, der selbst seit einigen Jahren schwul lebt. Allmählich wird dem Teenager klar, worauf es im Leben wirklich ankommt - und wer er sein möchte.
Der kanadische Regisseur Keith Behrman packt das Chaos des (queeren) Erwachsenwerdens in einen mitreißenden Soundtrack und furios choreografierte, leuchtende Bilder. Neben den Newcomern Josh Wiggins und Darren Mann glänzen die Schauspielstars Kyle Machlachlan ("Twin Peaks") und Maria Bello ("Prisoners") in den Nebenrollen. Ein berührender Coming-of-Age-Film über Freundschaft, Selbstfindung und die erste große Liebe.

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Termine

Mi. 13.11., 20:00

FILM DES MONATS

Wir präsentieren monatlich in Kooperation mit dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) den FILM DES MONATS. Der FILM DES MONATS der Jury der Evangelischen Filmarbeit ist die einzige durch eine Jury vergebene Auszeichnung für einen aktuellen Kinofilm. Die Arbeit der Jury wird vom Filmkulturellen Zentrum im GEP betreut.

PORTRÄT EINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN

(französische OmU)

Von Céline Sciamma, Frankreich 2018, 122 Min.
Mit Noémie Merlant, Adèle Haenel, Luàna Bajrami

Am Do. 31.10. anschließendes Filmgespräch mit Dr. Stephanie Hauschild, Kunsthistorikerin, Darmstadt. In der Reihe „Film des Monats“ des Jury der ev. Filmarbeit. Leitung Dr. Margrit Frölich.

Auf einer abgelegenen Insel in der Bretagne wird Ende des 18. Jahrhunderts die Pariser Malerin Marianne von einer verwitweten Gräfin  beauftragt, das Hochzeitsporträt ihrer Tochter zu zeichnen. Das klingt einfacher, als es ist, denn die künftige Braut und ehemalige Klosterschülerin Héloïse rebelliert gegen ihre Mutter und will aus Protest gegen die arrangierte Ehe nicht Modell stehen. Doch das Porträt ist für die Familie sehr wichtig, denn nur so kann die Eheschließung mit einem ihr unbekannten Mann aus Mailand offiziell bekannt gemacht werden. So bleibt Marianne nichts anderes übrig, als Héloïse während ihrer Spaziergänge an der Meeresküste genau zu beobachten und sie später aus dem Gedächtnis heraus zu zeichnen. Je länger die beiden Frauen Zeit miteinander verbringen, je tiefer die beiden sich dabei in die Augen sehen, desto näher kommen sie sich ..

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Termine

Do. 31.10. bis Di. 05.11., 20:00
Do. 07.11. bis Mo. 11.11., 20:00
Di. 12.11. bis Mi. 13.11., 17:45

BIS DANN MEIN SOHN

(chinesische OmU)

Von Wang Xiaoshuai, China 2019, 185 Min.
Mit Wang Jing chun, Yong Mei, Qi Xi

Am Do. 21. November mit anschließendem Filmgespräch mit Dr. Andreas Ungerböck, ray Filmmagazin, Wien. In der Reihe „Film des Monats“ der Jury der ev. Filmarbeit. Leitung Dr. Margrit Frölich.

Es ist ein ganz normaler Sommertag, an dem sich das Leben zweier Familien für immer verändern sollte: Als ein kleiner Junge im Rückhaltebecken eines Staudamms ertrinkt, bleibt sein Freund zitternd zurück - doch der Vorfall wird ihn noch lange verfolgen. Jahre später haben die Eltern des toten Kindes, Liu Yaojun und Wang Liyun, mittlerweile einen Adoptivsohn, mit dem sie ein neues Leben in einer fremden Stadt führen. Die Eltern des noch lebenden Kindes, Li Haiyan und Shen Yingming, plagen nach wie vor Schuldgefühle, was ein Wiedersehen besonders schwer macht. Als bei Li Haiyan allerdings ein tödlicher Hirntumor diagnostiziert wird, beschließen Liu Yaojun und Wang Liyun doch noch einmal an den Ort zurückzukehren, an dem sich die Tragödie ereignete. Gefühle, die jahrzehntelang unterdrückt wurden, drohen wieder aufzukochen...

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Termine

Do. 21.11., 19:30
Fr. 22.11. bis So. 24.11., 19:15
Di. 26.11. bis Mi. 27.11., 19:15