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AB 28.01.2020

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Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

VOM GIESSEN DES ZITRONENBAUMS – IT MUST BE HEAVEN

(OmU: englisch / arabisch)

Von Elia Suleiman, Katar / Deutschland / Kanada / Türkei / Palästina 2019, 102 Min.
Mit Elia Suleiman, Gael-Garcia Bernal, Tarik Kopty

Als die Nachbarn sich mal wieder an seinem Zitronenbaum bedient haben, ist für den Künstler Elia das Fass voll: Kurzerhand verlässt er seine Heimat Nazareth und macht sich in der großen weiten Welt auf die Suche nach einem neuen Zuhause. Er besucht genau die Länder, in denen Frauen nichts zu befürchten haben, die Kunst frei ist und es öffentliche Parks gibt, sodass niemand auf die Idee kommt, Zitronen zu stehlen. So bekommt er es in Paris und New York mit aggressiven Parkbesuchern, Touristen, die ferngesteuert sind, Polizisten auf Rollern und bewaffneten Spaziergängern zu tun. Wo er sich über die Absurditäten anfangs noch wundert, wird ihm das alles irgendwann doch zu befremdlich. So stellt er bald fest, dass nicht nur im heimischen Nazareth das Leben immer seltsamer wird, auch anderswo verändert sich die Welt und wird skurriler. Egal, wohin er auf der Welt kommt, irgendetwas erinnert ihn immer an Palästina – sei es die Polizei, die Grenzkontrollen oder grassierender Rassismus.

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Termine

Do. 23.01. bis Di. 28.01., 18:00

DIE WÜTENDEN – LES MISÉRABLES

(französische OmU)

Von Ladj Ly, Frankreich 2019, 102 Min.
Mit Damien Bonnard, Alexis Manenti, Djebril Didier Zonga

Do. 23.01. mit anschließendem Filmgespräch mit Ulrike Koltermann, Journalistin, Paris. In der Reihe Film des Monats des Gemeinschaftswerks der evangelischen Publizistik.

Stephane hat sich vor kurzem der Einheit für Verbrechensbekämpfung von Monfermeil, einem Vorort von Paris, angeschlossen. Dies ist genau der Ort, an dem Victor Hugo 1862 seinen Roman "Les Misérables" (zu deutsch: "Die Elenden") spielen ließ. Zusammen mit Stephanes neuen Kollegen Chris und Gwada  – beide erfahrene Mitglieder der Einheit – bemerkt er schnell die Spannungen zwischen den lokalen Gangs und der örtlichen Polizei. Seine Kollegen haben derweil ihre eigene, unkonventionelle Methode gefunden, mit den kriminellen Clans umzugehen: Weil auf den Straßen der Stadt andere Gesetze gelten, überschreiten die Beamten regelmäßig die Grenzen des Legalen und sehen sich dennoch im Recht. Als das Maskottchen eines Clan-Chefs, ein lebendes Löwenbaby, gestohlen wird, droht die Situation im Viertel zu eskalieren. Als das Trio eine Verhaftung vornehmen will, werden die Polizisten mit einer Drohne gefilmt und ihr Vorgehen setzt eine Lawine der Entrüstung in Gang. Wer sind nun die Gejagten?

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Termine

Do. 23.01. bis Mi. 29.01., 20:00

WHY DON’T YOU JUST DIE – PAPA SDOKHNI

(russische OmU)

Von Kirill Sokolov, Russland 2019, 99 Min.
Mit Aleksandr Kuznetrov, Vitaliy Khaev, Evgeniya Kregzhde

Andrei, Polizist und der schlechteste Vater der Welt, versammelt in seiner Wohnung eine furchtbare Gruppe von Menschen: seine missgünstige Schauspieler-Tochter, einen wütenden Verbrecher und einen betrogenen Cop. Und jeder der vier hat einen Grund, Rache an den anderen nehmen zu wollen...

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Termine

Fr. 24.01. bis Mi. 29.01., 22:00

MEIN NAME UND ICH

Von Birgit Lehmann und Ole Weissenberger, Deutschland 2013, 90 Min.

In Anwesenheit der Regisseur*innen

Einen Namen hat jeder. Er folgt uns wie ein Schatten. Von Geburt an. Hat er Einfluss auf uns, prägt er gar unseren Charakter? Der Film macht sich auf die Suche nach Namensgeschichten. Er trifft auf Feuerwehrleute, Spione und Komiker, Titelhändler und Produktnamenerfinder, Herr Rindfleisch und Frau Sorgenfrei.
„Mit dem Nachnamen muss man einfach in die Namensforschung gehen“ (Sebastian Puffpaff)
„Raoul, wieso hast du mich Raoul genannt?“ (Raoul Mahatma Elvis Cassius Jerry-Lee Scheimeister)
“Meine Spitznamen waren Hamster, Brillo, Duracell, Feuermelder, Dungula, Schwerdenker und Professorchen” (Markus Denker)

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Vorfilm: BEIGE
Von Sylvie Hohlbaum, Deutschland 2012, 15 Min.

Es scheint, als gäbe es eine unausgesprochene Kleiderordnung, einen geheimen Dresscode, dem sich alle deutschen „Best Ager“ verschreiben: Mit Eintritt ins Rentenalter kleiden sie sich bevorzugt in Beige. So beobachtete es jedenfalls die Hamburger Filmemacherin Sylvie Hohlbaum. Doch warum sollte sie das kümmern?
Als aber auch ihr Vater kurz nach seinem 65. Geburtstag in Vollbeige vor ihr stand, musste sie Antworten finden: Hängen Älterwerden und Beigetragen unweigerlich zusammen? Ist mein Vater jetzt etwa auch alt? Und ... werden wir alle einmal verbeigen?!?
Eine persönliche Hommage an die Farbe des Alters.

Vorfilm: AUGUST
Von Philipp Mehler und Dominik Hilfenhaus, Deutschland 2012, 15 Min
Mit Jochen Döring, Christian Furrer, Marcel Bourgeon, Ralph Foerg,

Christoph steht kurz vor der Hochzeit mit Tine, da passt es ihm gar nicht in den Kram, dass plötzlich auf jedem Foto mit ihm ein Clown auftaucht. Zusammen mit seinem Freund Kai macht er sich auf, das Rätsel zu lösen.

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Termine

Mi. 29.01., 17:30