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AB 23.01.2019

Kartenbestellung:

Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

UNZERTRENNLICH

Von Frauke Lodders, Deutschland 2018, 95 Min.

Am So. 20.01. anschließendes Filmgespräch mit Regisseurin Frauke Lodders

Geschwisterkinder haben eine ganz besondere Beziehung zueinander. Doch was ist, wenn ein Bruder oder eine Schwester lebensbedrohlich erkrankt oder eine Behinderung hat, die vielleicht kein langes Leben in Aussicht stellt? Die Regisseurin Frauke Lodders setzt sich mit dieser Thematik auseinander und zeigt in ihrem Dokumentarfilm die herausfordernden Lebensumstände von Kindern, die sich aufgrund der Behinderung oder Erkrankung ihrer Geschwister schon früh mit Verantwortung, Verzicht, Verlust und dem Tod auseinandersetzen müssen. Ihre Lebensrealität unterscheidet sich stark von der Lebensrealität ihrer Altersgenossen, die nicht mit einem kranken oder behinderten Geschwisterkind aufwachsen. Indem Frauke Lodders in den unterschiedlichen Alltag der Familienmitglieder einführt, zeigt sie gleichzeitig, woran das liegt.

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Termine

Fr. 18.01. bis Mi. 23.01., 18:00
So. 27.01., 14:00

YULI

(spanische OmU)

Von Icíar Bollaín, Spanien / Kuba / Großbritannien / Deutschland 2018, 110 Min.
Mit Edilson Manuel Olbera, Keyvin Marti?nez, Carlos Acosta, Laura de la Zu, Andrea Doimeadios, Santiago Alfonso

In den Straßen von Havanna aufgewachsen, hat Carlos auf diesem Pflaster die Schule des Lebens besucht. Doch erst sein Vater, der als Sohn einer Sklavin auf den kubanischen Zuckerrohrfeldern aufwuchs, erkennt das außergewöhnliche Talent seines Sohnes, den er nach dem afrikanischen Kriegsgott nur Yuli nennt. Denn Yuli kann etwas, das nur wenige in seinem Alter schon so gut können: Er kann tanzen, als hätte er nie etwas anderes getan. Obwohl Yuli gar nicht will, schickt sein Vater ihn auf die staatliche Ballettschule und schreckt nicht vor harten Methoden zurück, als sein Sohn die Ausbildung abbrechen will. Wider Erwarten wird aus Yuli viele Jahre später einer der besten Balletttänzer seiner Generation, er ist weltweit erfolgreich und wird der erste dunkelhäutige Romeo-Darsteller im Londoner Royal Opera House. Doch all die Erfolge täuschen nicht über das Heimweh nach Kuba und die Sehnsucht nach Freunden und Familie hinweg. Eine schwere Verletzung zwingt ihn zu einer längeren Tanzpause, was für Yuli der ideale Zeitpunkt ist, um nach Hause zurückzukehren. Doch das löst einen unbändigen Drang aus und Yuli will einfach nur sein Leben auskosten, was seine gesamte Karriere aufs Spiel setzen kann.

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Termine

Mo. 21.01. bis Mi. 23.01., 20:00
Do. 24.01. bis Mi. 30.01., 18:00

NOVEMBER

(OmU, Estonian)

Von Rainer Sarnet, Estland / Niederlande / Polen 2018, 115 Min.
Mit Rea Lest, Jörgen Liik, Taavi Eelmaa

Im 19. Jahrhundert schwelgt in einem estnischen Dorf ein alter deutscher Baron gemeinsam mit seiner Tochter in einem runtergekommenen Schloss im Reichtum, während der Rest der Bevölkerung unter ärmlichen Bedingungen täglich ums Überleben kämpft. Aus Not bestehlen oder betrügen sich die Bewohner gegenseitig, oder sie gehen einen Pakt mit dem Teufel ein und verkaufen ihre Seelen. Gleichzeitig wird das Dorf von bösen Geistern, furchteinflößenden Kreaturen und heimtückischen Seuchen geplagt. Während die Bevölkerung versucht, durch den Winter zu kommen, verliebt sich das junge Bauernmädchen Liina in den Dorfjungen Hans, doch dieser erwidert Liinas Liebe nicht, denn der hat sich unsterblich in die Tochter des Barons verguckt. Sowohl Liina als auch Hans würden für ihren Schwarm alles tun und sehen schließlich keine andere Lösung als die schwarze Magie.
„November“ basiert auf dem Roman „Rehepapp ehk November“, des estnischen Autos Andrus Kivirähk, der 2000 in Deutschland unter dem Titel „Der Scheunenvogt“ erschien.

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Termine

Mo. 21.01. bis Mi. 23.01., 22:00

THE FAVOURITE – INTRIGEN UND IRRSINN

(englische OmU)

Von Yórgos Lánthimos, USA / Großbritannien / Irland 2018, 120 Min.
Mit Emma Stone, Rachel Weisz, Olivia Colman

England im 18. Jahrhundert: Das Land befindet sich im Krieg mit Frankreich, doch die kränkliche Königin Anne ist kaum in der Lage, die Nation zu regieren. Stattdessen liegen die Geschicke Englands in den Händen ihrer Vertrauten Lady Sarah, die sich neben den Regierungsgeschäften auch noch um Annes Gesundheit kümmert und versucht, deren Launen im Zaum zu halten. Da tritt ein neues Dienstmädchen namens Abigail ihre Stelle am Hofe an und wird schnell ihrerseits zur Vertrauten von Sarah. Als diese mehr und mehr von politischen Problemen eingespannt wird und Abigail sich um die Königin kümmern soll, sieht die Dienstmagd mit aristokratischen Wurzeln ihre Chance gekommen. Abigail nutzt ihren zunehmenden Einfluss auf die gebrechliche Monarchin für ihre eigenen ehrgeizigen Ziele…

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Termine

Do. 24.01. bis Mi. 30.01., 20:00

MANDY

(englische OmU)

Von Panos Cosmatos, USA / Belgien 2018, 121 Min.
Mit Nicolas Cage, Andrea Riseborough, Linus Roache

Der Pazifische Nordwesten im Jahr 1983: Red Miller und seine Frau Mandy leben abgeschieden in harmonischer, trauter Zweisamkeit im Wald. Ihr Leben wird aber von einem auf den anderen Tag zerstört, kurz nachdem der Kult-Anführer Jeremiah Sand auf Mandy aufmerksam geworden ist. Er beauftragt seine Anhänger Marlene und Swan, die ihm vollkommen ergeben sind, Mandy in seine Sekte zu zwingen. Als sie sich jedoch widersetzt und Jeremiah damit vollkommen lächerlich macht, wird Mandy vor den Augen ihres liebenden Mannes, der sich gefesselt seinem Schicksal fügen muss, ermordet. Tief erschüttert hat Red daraufhin nichts anderes mehr im Sinn, als den Tod seiner Frau zu rächen. Er schmiedet eine Axt, schnappt sich eine Armbrust – und los geht’s…

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Do. 24.01. bis Mi. 30.01., 22:15

GENESIS 2.0

(englische OmU)

Von Christian Frei, Schweiz / China / Russland / Südkorea / USA 2018, 113 Min.

Am 20.01. um 11.30 Uhr im Anschluss Filmgespräch mit Regisseur Christian Frei

Dokumentarfilm über den neu entdeckten Goldrausch sibirischer Jäger, die auf der Suche nach den Stoßzähnen ausgestorbener Mammuts sind. In „Genesis 2.0“ begleitet Regisseur Christian Frei diese Jäger auf einer sehr abgelegenen Inselgruppe im Norden Sibiriens, deren Landschaft fast schon urzeitlich anmutet. Ausgelöst wurde der Goldrausch durch die auftauenden Permafrostböden, die jedoch nicht nur Stoßzähne, sondern auch ganze, fast vollständig erhaltene Mammuts freilegen. Für diese Kadaver interessieren sich Klonforscher aus den USA und Südkorea, die auf der Suche nach DNS-Proben anreisen, um wie im Film „Jurassic Park“ das Mammut zu klonen und so wiederauferstehen zu lassen. Darüber hinaus geht Frei auch auf die sogenannte synthetische Biologie ein, deren Ziel es ist, künstliches biologisches Leben zu erschaffen.

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Termine

So. 27.01., 12:00