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AB 25.10.2018

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Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

GIRL

(französische OmU)

Von Lukas Dhont, Belgien 2018, 105 Min.
Mit Victor Polster, Arieh Worthalter, Oliver Bodart, Tijmen Govaerts, Katelijne Damen

Queerfilmspecial
Gewinner der Queer Palm aus Cannes.

Lara ist 15 und hat einen Traum: Sie will Balletttänzerin werden. Als sie an einer renommierten Akademie unter Vorbehalt angenommen wird, zieht sie mit ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder nach Brüssel. Währenddessen versucht Lara noch einen zweiten Kampf zu gewinnen: Sie will sich einer Geschlechtsumwandlung unterziehen. Äußerlich ist sie bereits ein Mädchen, doch ihr Körper ist noch der eines Jungen. Ihr Vater unterstützt sie bei ihrem Vorhaben, begleitet seine Tochter bei jedem Schritt und ist für sie da, genau wie Psychologen und Ärzte. Doch der Leistungsdruck auf die junge Ballerina ist enorm und nebenbei wird Lara durch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ins heiß-kalte Wasser der Pubertät geworfen. Das kräftezehrende Training zwingt Lara schließlich zur Selbstkasteiung, mit der sie wiederum ihre Operation aufs Spiel setzt. Ihre beiden großen Träume scheinen sich immer mehr zu widersprechen. Als die Ärzte ihr schließlich das Ballett verbieten, trifft Lara eine folgenschwere Entscheidung, mit der sie endgültig zur Frau werden will.

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Termine

Do. 25.10. bis Di. 30.10., 18:00

DER AFFRONT

(arabische OmU)

Von Ziad Doueiri, Libanon / Belgien / Frankreich / Zypern / USA 2017, 113 Min.
Mit Adel Karam, Julia Kassar, Kamel El Basha

Do. 25.10. mit anschließendem Gespräch mit Andreas Wulf Projektkoordinator Libanon / medico international

Während Toni Mechaniker und libanesischer Christ, seine Pflanzen auf dem Balkon wässert, tropft durch ein illegal montiertes Abflussrohr Wasser auf den Kopf des unter ihm entlanglaufenden Yasser, einem Vorarbeiter, der als palästinensischer Flüchtling in Beirut lebt. Yasser beschimpft Toni und löst damit eine Kettenreaktion aus: Seine halbherzige Entschuldigung will der arrogante und hitzköpfige Toni nicht annehmen, stattdessen beleidigt dieser im Gegenzug nun auch Yasser. Der Streit eskaliert und landet schließlich vor Gericht. Der Prozess zieht sich, die Anwälte streiten und als der Fall schließlich die Aufmerksamkeit der Medien weckt, kommt es auf der Straße zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen rechten Libanesen und palästinensischen Flüchtlingen.

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Do. 25.10. bis Di. 30.10., 20:00

DOGMAN

(italienische OmU)

Von Matteo Garrone, Italien 2018, 102 Min.
Mit Marcello Fonte, Edoardo Pesce, Nunzia Schiano

Der Hundefriseur Marcello, der von allen nur Dogman genannt wird, lebt mit seiner Tochter Alida in dem trostlosten Vorort einer süditalienischen Küstenstadt ein bescheidenes aber glückliches Leben. Seine Nachbarschaft mag und akzeptiert den sanftmütigen und ruhigen Mann, was ihm sehr wichtig ist. Doch sein einstiges harmonisches Leben wird durch den ehemaligen Boxer Simone, der den gesamten Ort tyrannisiert, betrübt. Marcello zeigt sich dem drogenabhängigen, außer Kontrolle geratenen Mann anfangs noch loyal gegenüber und ist stets nachsichtig, obwohl ihn dieser ständig demütigt. Doch ein bitteres Ereignis, nach dem Marcellos Nachbarn ihn nicht mehr respektieren, zwingt den Hundefriseur zu drastischen Maßnahmen. Er schmiedet einen furchtbaren Plan, um sich gegen Simone zu wehren und seine Würde zurückzugewinnen…

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Do. 25.10., 22:15
Fr. 26.10. bis Mi. 31.10., 22:00

MORITZ DANIEL OPPENHEIM – THE FIRST JEWISH PAINTER

Von Isabel Gathof, Deutschland 2017, 101 Min.

Am Mi. 31.10. in Anwesenheit von Regisseurin Isabel Gathof

Im Juli 2015 setzt die Stadt Hanau einem ihrer bekanntesten Bürger ein Denkmal: Moritz Daniel Oppenheim. Wer war der „erste jüdische Maler des 19. Jahrhunderts“, geboren 1800 in Hanau, der bis heute als einer der visionärsten Künstler seiner Zeit gilt?
Die selbst aus Hanau stammende Regisseurin Isabel Gathof zeichnet den Lebensweg eines Künstlers nach, der stets den interkonfessionellen Dialog suchte und sich dabei sowohl zu seiner jüdischen als auch seiner deutschen Herkunft bekannte. Welche herausragende Position Oppenheim damit einnahm, wird in Gesprächen mit Historikern und Nachfahren deutlich. Gleichzeitig begleitet der Film mit eindrucksvollen, metaphorisch anmutenden Aufnahmen den Entstehungsprozess des Hanauer Oppenheim-Denkmals.
Isabell Gathof, die wie Oppenheim in Hanau geboren wurde, arbeitete für die Filmmusik mit der Neuen Philharmonie Frankfurt zusammen. Der Film erhielt 2017 eine Nominierung für den Hessischen Film- und Kinopreis in der Sparte Dokumentarfilm. Die Deutsche Film- und Medienbewertung verlieh ihm das „Prädikat Wertvoll“.

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So. 28.10., 12:00
Mi. 31.10., 18:00

ETGAR KERET – BASED ON A TRUE STORY

(englische OmU)

Von Stephane Kaas, Frankreich / Israel / Niederlande / USA 2017, 67 Min.

In seinen Kurzgeschichten spielt der israelische Autor und Filmemacher Etgar Keret mit Fantasie und Realität, auch sein eigenes Leben scheint wie eine moderne Fabel. Die fiktionale Dokumentation von Stephane Kaas greift dieses Motiv auf – Realität, das Erzählen von Geschichten und kunstvolle, lebendige Animationen verschwimmen zu einer bewegenden Hommage an einen der bedeutsamsten, zeitgenössischen israelischen Geschichtenerzähler.

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So. 28.10., 14:00

BACK TO THE FATHERLAND

(OmU, englisch / hebräisch)

Von Kat Rohrer und Gil Levanon, Österreich 2018, 75 Min.

In Anwesenheit der Filmemacherinnen Kat Rohrer und Gil Levanon

Gil und Kat, die zwei Filmemacherinnen, sind seit ihren College Zeiten in New York Freunde. Gil ist aus Israel, Kat aus Österreich. Gil ist die Enkelin eines Holocaust Überlebenden, Kat die eines Nazi-Offiziers.
Gil überlegt, nach Berlin zu ziehen. Doch sie fürchtet die Reaktion ihres Grossvaters Yochanan. Dieser wurde mit 15 Jahren von seinen Eltern von Deutschland nach Israel geschickt. Er sah sie nie wieder. Bis heute misstraut er Deutschen und hält sie für unbelehrbare Antisemiten.

Dan, ein junger Bildhauer, zog nach Berlin. Eine Entscheidung, die seine geliebte Großmutter Lea nicht verstand. Da beschließt Dan, die 91 jährige um eine gemeinsame Reise in ihre Heimatstadt Wien zu bitten. Er hofft Antworten auf offene Fragen zu bekommen.

Und Guy hat Israel verlassen um einer Frau nach Salzburg zu folgen. Die einzige Person in der Familie, die Guy bedingungslos in seiner Entscheidung unterstützte,war sein Großvater Uri. Uri war 15 Jahre alt als er und seine Familie aus dem Konzentrationslager Theresienstadt befreit wurden. Er liebt Österreich noch immer. Israel ist heute sein Zuhause, aber Österreich bleibt seine Heimat.

Die israelischen Freunde und Familien von Gil, Dan und Guy können ihre Entscheidung nur schwer akzeptieren. Die jüngsten Entwicklungen in Europa, der Terror und die verstärkte Zuwanderung muslimischer Flüchtlinge entfacht eine intensive Diskussion:
Kommt zu dem latent existierenden Antisemitismus nun auch ein „importierter“ Antisemitismus in Europa auf? Damit wächst der Druck auf die jungen Israelis. War es die richtige Entscheidung nach Europa zu gehen? Wieviel Risiko steckt darin?
Back to the Fatherland“ zeigt die dritte Generation bei ihrem Bemühen, sich eine Zukunft zu schaffen ohne die Vergangenheit zu ignorieren.

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Mi. 31.10., 20:00

DER KLANG DER STIMME

Von Bernhard Weber, Schweiz 2017, 82 Min.

Die Stimme ist das älteste Instrument der Menschheit: In seinem Dokumentarfilm erzählt Regisseur Bernard Weber von vier Personen, die ihr ganzes Leben der Magie der menschlichen Stimme widmen. Andreas Schaerer etwa experimentiert stets mit den Möglichkeiten seiner Stimme, um damit bei seinen Liveauftritten zu verblüffen, während die Sopranistin Regula Mühlemann sich der Suche nach dem perfekten 360-Grad-Rundumklang verschrieben hat, einem Klang, der frei im Raum schwebt. Der renommierte Stimmforscher Matthias Echternach geht hingegen mit fortschrittlichen wissenschaftlichen Methoden ans Werk und versucht mittels MRT-Scans und speziellen Kameras, die Geheimnisse der menschlichen Stimme aufzudecken. Und Miriam Helle bietet Stimmtherapie an, um Menschen mit unkonventionellen Klängen dabei zu helfen, zu sich selbst zu finden.

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voraussichtlich ab November

TOUCH ME NOT

Von Adina Pintilie, Rumänien / Deutschland / Tschechische Republik / Bulgarien / Frankreich 2018, 129 Min.
Mit Laura Benson, Tomas Lemarquis, Christian Bayerlein

Laura ist in ihren Fünfzigern und hat ein großes Problem mit körperlicher Nähe, sehnt sich aber nach Intimität. Ihren Zwiespalt versucht sie durch verschiedene Ansätze zu überwinden: So engagiert sie zum Beispiel einen Callboy, dem sie beim Onanieren zusieht, und sucht Rat bei der Transfrau Hanna und einem Rollenspiel-Therapeuten. Laura besucht auch einen Kurs, in dem Behinderte und Nichtbehinderte das gegenseitige Berühren erproben, und lernt dort Tómas und den an spinaler Muskelatrophie erkrankten Christian kennen. Während es dem nichtbehinderten Tómas nicht leichtfällt, bei einer Übung des Gesicht von Christian abzutasten und dann über seine Gefühle zu sprechen, hat Christian ein positives Verhältnis zu seinem Körper und ein erfülltes Sexualleben mit seiner Partnerin. Für jeden von ihnen ist der Weg zur Intimität ein anderer.

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voraussichtlich ab November

IN MY ROOM

Von Ulrich Köhler, Deutschland 2018, 120 Min.
Mit Hans Löw, Elena Radonicich, Michael Wittenborn

Armin arbeitet freiberuflich als Kameramann, hat zu wenig Geld, aber umso mehr Zeit für sich. Glücklich macht ihn das trotzdem nicht, aber ein anderes Leben ist für ihn einfach nicht vorstellbar: Armin vergeigt tagsüber einige Aufnahmen im Bundestag und setzt abends einen One-Night-Stand mit der jungen Rosa in den Sand, er besucht seinen Vater, der eine neue Freundin und eine todkranke Mutter hat. Doch als Arnim dann eines Tages aufwacht, macht er eine beunruhigende Entdeckung: Die gesamte Menschheit scheint wie vom Erdboden verschluckt, überall stehen leere Fahrzeuge und auch die Haus- und Nutztiere sind noch da. Arnim beginnt ein Leben als Kartoffelbauer und Tierzüchter und baut sich nach und nach eine eigenständige Existenz auf. Da taucht plötzlich die Italienerin Kirsi auf…

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voraussichtlich ab November

BLUE MY MIND

(schweizerdeutsche OmU)

Von Lisa Brühlmann, Schweiz 2018, 97 Min.
Mit Luna Wedler, Zoe Pastelle Holthuizen, Regula Grauwiller

Die 15-jährige Mia ist mit ihren Eltern unlängst in eine neue Stadt gezogen. Während sie sich langsam von ihren Eltern entfremdet, sieht sie sich mit der Transformation ihres Körpers konfrontiert und stürzt sich in ein Partyleben voller Sex und Drogen, um dagegen anzukämpfen. Bald muss sie jedoch akzeptieren, dass die Natur stärker als sie ist...

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voraussichtlich ab November

SAUVAGE

(französische OmU)

Von Camille Vidal-Naquet, Frankreich 2018, 99 Minuten •
Mit Félix Maritaud, Éric Bernard, Nicolas Dibla, Philippe Ohrel •

Léo ist 22, lebt in Straßburg und verkauft seinen Körper. Nachts lässt er sich durch die Stadt treiben, tagsüber schläft er irgendwo für ein paar Stunden. Wenn es Ärger mit Freiern gibt, hilft ihm sein bester Freund Ahd. Aber der Partner, nach dem Léo sich sehnt, der Mann, in dessen Armen er einschlafen darf, kann Ahd nicht für ihn sein. Léos rastlose Suche geht immer weiter. Sein Herz schlägt wild dabei.
Der Debütfilm von Regisseur Camille Vidal-Naquet steht mit seiner zarten Rohheit in der stolzen Tradition der empfindsamen Stricherfilme von Patrice Chéreau („Der verführte Mann“), André Téchiné („Ich küsse nicht“), Gus Van Sant („My Private Idaho“) und Robin Campillo („Eastern Boys“). Für seine kompromisslose Darstellung eines jungen Mannes zwischen Verlorenheit, körperlicher Selbstausbeutung und einer unstillbarer Sehnsucht nach menschlicher Nähe wurde Léo- Darsteller Félix Maritaud („120 BPM“) bei dem Filmfestspielen in Cannes mit dem Rising Star Award der Louis Roederer Foundation ausgezeichnet und als neue Hoffnung des französischen Kinos gefeiert. Ein intensives, zutiefst berührendes Porträt.

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voraussichtlich ab November

DER MARKTGERECHTE PATIENT

Von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, Deutschland 2018, xx Min.

In ihrer Dokumentation „Der marktgerechte Patient“ untersuchen Leslie Franke und Herdolor Lorenz die Auswirkungen einiger neuerer Entwicklungen im deutschen Arbeitsmarkt: Während vor nicht allzu langer Zeit noch zwei Drittel aller Erwerbstätigen einen sozialversicherungspflichtigen Hob hatten, sind es heute nur noch 38 Prozent. Den beiden Filmemachern geht es um die Frage, welche Auswirkungen das auf die Menschen und ihre sozialen Beziehungen hat.

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voraussichtlich ab November

LETO

(russische OmU)

Von Kirill Serebrennikov, Russland / Frankreich 2018, 129 Min.
Mit Teo Yoo, Roman Bilyk, Irina Strshenbaum

Leningrad im Sommer in den frühen 80er Jahren: Vor der Perestroika werden die Platten von Lou Reed und David Bowie geschmuggelt und eine Untergrund-Rockszene entsteht. Aushängeschlid dieser Szene ist Mike Naumenko, der mit seiner Musik und seiner Band Zoopark die Jugend begeistert und immer wieder die Grenzen der staatlichen Zensur austestet. Doch der vermeintliche Rebell lebt abseits der Bühnen ein ziemlich normales Leben mit seiner Frau Natascha und einem gemeinsamen Kind. Als Mike eines Tages mit Zoopark und Fans am Strand feiert, treffen sie den jungen Musiker Viktor Tsoï, der unbedingt vor Mike vorsingen möchte. Mike erkennt Victors großes Talent und hilft ihm bei den ersten Schritten der Musikerkarriere, doch nach und nach fühlen sich Victor und Natascha immer mehr zueinander hingezogen, was die Freundschaft zwischen Victor und Mike gefährdet...

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voraussichtlich ab November

DER DOMETSCHER – TLMOCNÍK

(teilweilse slowakische OmU)

Von Martin Sulik, Tschechische Republik / Österreich / Slowakei 2018, 113 Min.
Mit Peter Simonischek, Jiri Menzel, Zuzana Mauréry

Der 80-jährige Ali Ungár stößt auf ein Buch eines einstigen SS-Offiziers, in dem dieser seine Aktivitäten in der Slowakei zur Zeit des Krieges beschreibt. Es stellt sich heraus, dass er Alis Eltern hinrichtete, woraufhin sich der Mann auf eine Rachemission begibt, auf der er allerdings den 70-jährigen Sohn Georg, ein Lehrer im Ruhestand, antrifft...

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voraussichtlich ab November

COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE – ZIMNA WOJNA

(polnische OmU)

Von Pawel Pawlikowski, Polen / Großbritannien / Frankreich 2018, 87 Min.
Mit Joanna Kulig, Tomasz Kot, Agata Kulesza

Komponist Wiktor und seine Kollegin Irena reisen im Jahr 1949, zur Zeit des polnischen Wiederaufbaus, mit ihrem Tonbandgerät durch die Bergdörfer ihres Landes, um dort nach versteckten Gesangstalenten zu suchen. Die geeigneten Kandidaten laden sie in halb verfallenes herrschaftliches Anwesen ein, unter ihnen befindet sich auch die rebellische Zula, in die sich Wiktor verliebt. Bald steht Zula im Mittelpunkt eines von Wiktor gegründeten Ensembles, mit dem er Kunst und Kultur seines Landes wieder auf Vordermann bringen will. Doch als die Truppe mehr und mehr für politische Ziele eingespannt wird, reicht es Wiktor und er nutzt einen Auftritt in Ostberlin für die Flucht. Doch Zula, die eigentlich mit ihm fliehen wollte, erscheint nicht wie vereinbart und so treffen sich die beiden erst viele Jahre später in Paris wieder…

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voraussichtlich ab November

MATANGI / MAYA / M.I.A.

(englische OmU)

Von Stephen Loveridge, USA / Großbritannien 2018, 90 Min.
Mit Maya Arulpragasam

Mathangi „Maya“ Arulpragasam alias M.I.A wird im Jahr 1975 in Sri Lanka geboren, als Kind des Begründers der Unabhängigkeitsbewegung tamilischen Minderheit. Als sie neun Jahre alt ist, flieht sie mit ihrer Mutter nach London, wo sie ihre ersten Schritte in Richtung ihrer Karriere als Musikerin macht. In seinem Dokumentarfilm „Matangi / Maya / M.I.A.“ zeichnet Regisseur Steve Loveridge ein Porträt der Rapperin und Sängerin, wobei er auf von M.I.A. selbst gedrehtes Archivmaterial zurückgreifen kann. In seinem Film geht Loveridge sowohl auf ihren kunterbunt gemischten Musikstil ein, der Elemente aus Hip-Hop, Dancehall, Grime, Electro, Pop, Funk, Asian Folk und vielen weitere Genres vereint, als auch auf ihre unangepasste und sehr politische Art. Denn M.I.A. testet immer wieder Grenzen aus und überschreitet diese auch gerne mal, provoziert und verheimlicht ihre politischen Einstellungen nicht.

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voraussichtlich ab November

DIE ERBINNEN – LAS HEREDERAS

(spanische OmU)

Von Marcelo Martinessi, Paraguay / Deutschland / Uruguay / Norwegen / Brasilien / Frankreich 2018, 98 Min.
Mit Ana Brun, Margarita Irún, Ana Ivanova

Zwei reiche Erbinnen sehen sich eines Tages mit der unschönen Realität konfrontiert, als das geerbte Geld aufgebraucht ist. Eine landet im Gefängnis und die andere ist gezwungen, einen Chauffeur-Service für die High Society zu gründen...

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voraussichtlich ab November