Vorschau

AB 18.07.2020

Kartenbestellung:

Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

Hygiene- und Verhaltensregeln

Bitte beachtet die folgenden Regeln zur Wiedereröffnung des Mal Sehn Kino

Liebe Freund*innen des Mal Sehn Kino,
aus nachvollziehbaren Gründen ist der Besuch im Kino strengen Vorgaben unterworfen . Sofern keine weiteren Lockerungen beschlossen werden, gelten zur Zeit die folgenden Regeln: Bitte meldet euch für die Vorstellung während unserer Öffnungszeiten per Telefon an: 069 / 597 08 45
Teilt dabei auch gerne mit, ob ihr alleine oder zu zweit, bzw. bei mehreren Personen aus dem gleichen Haushalt, auch zu dritt oder viert kommen wollt.

In unseren Räumen und bis ihr euren Platz im Kino eingenommen habt, bitte auf jeden Fall eine Schutzmaske tragen!

Bitte folgt dem Leitsystem entlang der Außenwand um zur Kinokasse zu kommen. Dort bitte Namen, Adresse und Telefonnummer in die vorbereitete Liste eintragen – sofern die Daten nicht bereits in der Anmeldungsmail angegeben wurden –  Kinokarten und gegebenenfalls Getränke und Snacks kaufen, dann direkt weiter ins Kino gehen.

Wie ihr wisst, nehmen wir – sorry – nach wie vor nur Bargeld. Falls möglich passend zahlen.

Im Kino findet ihr jeweils 2 nebeneinander liegende Sitzplätze verfügbar, gefolgt von mehreren nicht nutzbaren Plätzen. Bitte setzt euch nur nebeneinander, wenn die Haushaltsregel bei euch zutrifft.

Beim Verlassen des Saales während der Vorführung bitte auf Abstand zu den anderen Gästen achten und die Schutzmaske tragen.

Nach Ende der Vorführung bitte das Kino mit dem entsprechenden Abstand zu den anderen Gästen verlassen. Auch hier gilt wieder: Schutzmaske tragen!

Leider können wir im Café noch keine Gäste bewirten. Sollten wir zwei Vorstellungen am Abend anbieten, müssen Kino und Café von den Besuchern der ersten Vorstellung verlassen werden, bevor sich die Gäste zur zweiten Vorstellung zum Kartenkauf anstellen können, um die Abstandsregeln garantieren zu können.

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Termine

Mo. 15.06. bis Di. 04.08., 00:00

DIE KORDILLERE DER TRÄUME - LA CORDILLERA DE LOS SUEÑOS

(spanische OmU)

Von Patricio Guzmán, Frankreich / Chile 2019, 84 Min.
Mit Jorge Baradit, Vicente Gajardo, Francisco Gazitúa

Patricio Guzmán verließ Chile vor mehr als 40 Jahren, als die Militärdiktatur die demokratisch gewählte Regierung übernahm, aber er dachte immer an ein Land, eine Kultur und einen Ort auf der Karte, den er nie vergessen hatte. Nachdem er in „Der Perlmuttknopf“ den Süden und in „Nostalgia de la luz - Heimweh nach den Sternen“ den Norden gezeigt hat, kommen seine neuen Aufnahmen, die er als „weites, aufschlussreiches Rückgrat der Vergangenheit und jüngeren Geschichte Chiles“ bezeichnet. Widmete er sich in den vorigen Filmen der Reihe der Atacama-Wüste bzw. dem Pazifik, wendet Guzmán seinen Blick diesmal auf das Anden-Gebirge und verwebt diesen mit den Gräueltaten der Diktatur, dem Widerstand gegen selbige und den noch heute spürbaren Auswirkungen.

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Termine

Do. 16.07. bis Mi. 22.07., 19:00

WIR ELTERN

(schweizerdeutsche OmU)

Von Eric Bergkraut und Ruth Schweikert, Schweiz 2019, 98 Min.
Mit Elisabeth Niederer, Eric Bergkraut, Elia Bergkraut

Seitdem die Schweizer Veronika und Michael Kamber-Gruber ihre Zwillingssöhne Romeo und Anton haben, bestimmen sie ihr Leben. Zeitweise wirkt das manchmal so, als wären sie die Leibeigenen ihrer Kinder. Dabei haben sie alles versucht: Strafen, Belohnungen und Punktelisten. Nichts hat geholfen. Mittlerweile ist es schon so weit gekommen, dass die spätpubertären Jungen morgens kaum aus dem Bett kommen und nur noch selten die Schule von innen sehen. Die Situation gerät völlig außer Kontrolle, als der Großvater seinen Enkeln 80.000 Franken Erbschaftsvorschuss gibt, was die beiden noch mehr abheben lässt. Von Motivation und Engagement keine Spur. Also schnappen sich die Eltern den jüngsten ihrer drei Söhne, ziehen aus der eigenen Wohnung aus und ziehen sich in das Appartement zurück, das eigentlich für Romeo gedacht war. Obwohl die beiden damit nur ihre Ehe retten wollen, merken sie nicht, dass der Umzug nur eine weitere Kapitulation gegenüber ihren Zwillingen ist.

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Termine

Do. 16.07. bis Di. 21.07., 21:00
Fr. 24.07. bis Di. 28.07., 21:15

PARIS CALLIGRAMMES

(teilweise französische OmU)

Von Ulrike Ottinger, Deutschland / Frankreich 2020, 129 Min.

In den 1960er Jahren lebte Ulrike Ottinger, damals noch eine junge Malerin, in Paris. Nun blickt die Filmemacherin darauf zurück, verwebt dabei die Erinnerungen an die Pariser Bohème und die gravierenden sozialen, politischen und kulturellen Umbrüche der Zeit zu einem filmischen „Figurengedicht“, in dessen Zentrum die Stadt selbst steht – mit all ihren Straßen, Stadtvierteln, Buchläden, Kinos, aber auch ihren Künstlerinnen, Schriftstellern und Intellektuellen. Dabei verknüpft sie Archivmaterial mit eigenen künstlerischen und filmischen Arbeiten.
Frisch von der Berlinale 2020!

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Termine

Sa. 18.07. bis So. 19.07., 16:15

KRAUTROCK 1

Von Adele Schmidt und José Zegarra Holder, USA 2019, 129 Min.

Das sogenannte Krautrock-Genre, das sich in den späten 60ern und frühen 70ern in Deutschland entwickelt und weitgehend von den traditionellen Einflüssen des britischen und amerikanischen Rocks unbeeinflusst blieb, trug maßgeblich zur Entwicklung der elektronischen Musik, Techno, Hip-Hop, Ambient-Musik, Minimalismus und Avantgarde bei. Die Filmemacher Adele Schmidt und José Zegarra Holder befassen sich in ihrer Dokumentarreihe mit dem Pioniergeist der 1970er-Jahre Krautrock-Bands.
KRAUTROCK 1 lässt Mitglieder prägender Bands wie CAN, KRAFTWERK, KRAUTWERK, NEU! FAUST und FLOH DE COLOGNE die Geschichten ihrer Bands und damit die Entwicklung ihrer Musik erzählen.
Ende der 1960er Jahre bis in die erste Hälfte der 1970er Jahre entkamen einige westdeutsche Musiker der Drei-Minuten-Zwangsjacke der englischen und amerikanischen Popsongs. Diese Bewegung - eine ganze Familie von psychedelischen, elektronischen, Folk- und Rock-Stilen, die ohne eine geplante Radioverwertung entstanden – wurde weltweit als „Krautrock“ bekannt. Die bahnbrechenden Bands nahmen die Energie des Rock'n'Roll und verliehen ihr eine fortschrittliche und revolutionäre Form. Die Krautrock Musiker gaben sich und ihrer Musik im Studio und auf der Bühne Raum und Zeit, um sie in langen Sessions zu entwickeln und wirken zu lassen.
Vor allem Anfang der 70’er Jahre wurden Krautrockbands wie Can oder Kraftwerk berühmt, weil sie beeindruckende Live-Bands waren. Das Publikum hatte bei jedem Auftritt das Gefühl bei der Entstehung von etwas Neuem dabei zu sein.
In den kreativen Freiräumen, die sich die Krautrock Musiker eröffneten machten die Musiker und ihr Publikum Entdeckungen, die auch heute noch inspirieren.
Viele der Musiker kamen aus der Klassik oder dem Jazz und waren bereits professionelle Musiker, als sie anfingen neue Wege zu gehen, die man in der Rückschau „Krautrock“ nennen sollte. Fast alle zeichneten sich durch einen ungeheuren Anspruch an sich selbst, an ihre Musik und an die von ihnen gelebte Musikkultur aus.
Die Krautrockmusiker waren Weltreisende im Wortsinn wie Malcolm Mooney, oder Damo Suzuki und im übertragenen Sinne, weil ihre Musik für Inspirationen aus der ganzen Welt offen war.
Durch die Suche nach immer neuen Sounds entstand eine ganz neue Kultur im Zusammenspiel einzelner Musiker. Aber auch in der Entwicklung der Studiotechnik, der Instrumententechnik durch elektronische Veränderung der Sounds, bis zur Entwicklung einer rein elektronischen Musik und einer programmierbaren Musik kam es zu bahnbrechenden Veränderungen.
Studio Produzenten wie Connie Plank hatten einen maßgeblichen Anteil an der neuen Musik aus Deutschland.
Interviews mit:

„Es war damals eine fürchterlich kleinbürgerliche Gesellschaft. Aus der wollten wir alle raus.“ Dick Städtler (FLOH DE COLOGNE)
Vor 50 Jahren, Ende der 60er Jahre, Anfang der 70er Jahre, explodierte in den deutschen Musikszenen die Kreativität. Diese weltweit hörbare Supernova wurde Krautrock genannt.
In ihr entstanden neue musikalische Elemente, die es vorher nicht gegeben hatte und aus denen die Musiker noch nie gehörte Klangwelten erschaffen konnten.
In KRAUTROCK 1 erzählen wichtige Musiker dieser Zeit von den Entwicklungen in Köln, Düsseldorf und Hamburg.

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Termine

Mi. 22.07., 21:00
Do. 23.07., 21:15
Mi. 29.07., 21:15

BROT

Von Harald Friedl, Deutschland 2019, 94 Min.

Obwohl Brot aus so einfach Zutaten besteht, ist aus dem einfachen, aber guten Lebensmittel ein Produkt geworden, das vielfältiger kaum sein könnte. Der Filmemacher Harald Friedl führt Gespräche mit Bäckern aus kleinen Familienbetrieben, aber auch mit Vorständen großer Bäckereibetriebe. Wie sehen diese Menschen die Zukunft des Brotes?

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Termine

Do. 23.07. bis Mi. 29.07., 17:00

ALS WIR TANZTEN

(georgische OmU)

Von Levan Akin, Georgien / Schweden 2019, 106 Min.
Mit Levan Gelbakhiani, Bachi Valishvili, Ana Javakishvili, Giorgi Tsereteli

Merab ist Student an der Akademie des Georgischen Nationalballetts in Tiflis. Sein größter Traum ist es, professioneller Tänzer zu werden. Als Irakli neu in die Klasse kommt, sieht Merab in ihm zunächst einen ernstzunehmenden Rivalen auf den ersehnten Platz im festen Ensemble. Aus der Konkurrenz wird bald ein immer stärkeres Begehren. Doch im homophoben Umfeld der Schule, in der konservative Vorstellungen von Männlichkeit hochgehalten werden, wird von den beiden erwartet, dass sie ihre Liebe geheim halten.
Das mitreißende Liebes- und Tanzdrama des schwedischen Regisseurs Levan Akin wurde in Cannes als Entdeckung gefeiert und seitdem vielfach ausgezeichnet, unter anderem in vier Kategorien beim Schwedischen Filmpreis Guldbaggen. Der Queer-Feindlichkeit, die in Georgien erschreckend weit verbreitet ist, hält der Regisseur, dessen Familie selbst aus dem Land stammt, eine entschiedene Feier von nicht-heterosexueller Liebe entgegen. Hauptdarsteller Levan Gelbakhiani, einer der European Shooting Stars der Berlinale 2020, wurde für sein ergreifendes Spiel mit Preisen überhäuft und war für den Europäischen Filmpreis nominiert.

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Termine

Do. 23.07. bis Mi. 29.07., 19:00